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Medal of Honor sorgt für hitzige Diskussionen

Derzeit ist es das Kriegsspiel Medal of Honor vom Entwickler Electronic Arts, dass für allerlei Gesprächsstoff sorgt. Im Fokus des Ärgers, die USK welche dem Game keine Altersfreigabe erteilt.

Die deutsche und damit vergleichsweise harmlose Version von Medal of Honor kam erst im vergangenen Monat auf den Markt. Parallel dazu beabsichtigte Electronic Arts eine ungeschnittene Fassung des Spiels Medal of Honor in die Läden zu bringen. Eben diese Version des Ego-Shooters hat der Publisher bei der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle, kurz USK, eingereicht. Das Ergebnis war ernüchternd, die USK hat eine Freigabe verweigert.

Laut der Prüfstelle beschönige Medal of Honor den Kriegsalltag, eine Freigabe daher undenkbar. Electronic Arts seinerseits nimmt diese Entscheidung, bei der USK keine Altersfreigabe zu bekommen, nicht einfach so hin. Derzeit plant das Unternehmen bereits die ersten rechtlichen Schritte gegen die Prüfstelle. In Medal of Honor von Electronic Arts ist der Spieler als amerikanischer Elitesoldat ins Kriegsgeschehen involviert. Sein Einsatzort, Afghanistan. Hier muss der Teilnehmer möglichst viele virtuelle Taliban zur Strecke bringen.