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Aktuelle Studie widerlegt landläufige Meinung zu gewalthaltigen Computerspielen

Wie Psychologen der Rutgers Universität jetzt heraus gefunden haben wollen, haben die meisten gewalthaltigen Computerspiele keinen negativen Einfluss auf die Spieler.

Voraussetzung dafür ist jedoch eine stabile Psyche. Wer unter Störungen dieser leidet, so die Forscher, könnte durch den Konsum sogenannter Killerspiele an Agressivität zulegen. Die weite Meinung, dass derartige Computerspiele die Gewaltbereitschaft steigern, ist damit also widerlegt. Demnach ist es wichtig, sich die ganz individuelle Persönlichkeit eines Spielers genauer anzusehen, bevor ein Urteil über dessen Gesundheit gefällt werden kann.

Auch den Zusammenhang zwischen Killerspielen und Amokläufen halten die Psychologen für fraglich. Die meisten Täter sind schon im Vorfeld durch ihr Verhalten aufgefallen. 47,5 Millionen Konsolen sind derzeit in US-Haushalten zu finden. Auf vielen von ihnen werden gewalthaltige Spiele konsumiert, nicht jeder wird danach zum Killer. Für die aktuelle Studie haben sich die Forscher auch älteren, teils noch unveröffentlichten Untersuchungen bedient.

Abschließend zeigt sich, nur wer mit bestimmten psychologischen Werten im Vorfeld belastet ist, weist nach dem Konsum von Killerspielen eine höhere Gewaltbereitschaft auf.